DIAGNOSEVERFAHREN

DIAGNOSEVERFAHREN

Vor Behandlungsbeginn ist das Erstellen einer TCM-Diagnose zentral. Die Diagnosestellung setzt sich primär aus der Anamnese/Befragung sowie der Puls- und Zungendiagnose zusammen. Aufgrund der Diagnose ermittle ich anschliessend eine individuelle Behandlungsstrategie.

Anamnese / Krankengeschichte

In der Anamnese werden die Vorgeschichte und die aktuellen Beschwerden durch eine ausführliche Befragung sämtlicher Körperfunktionen ermittelt. Einige dieser Fragen wiederholen sich vor jeder Folgebehandlung. So können Veränderungen erfasst werden und die Behandlungsstrategie kann an die neuen Gegebenheiten angepasst werden.

Pulsdiagnose

Die Pulsdiagnose ist ein wesentlicher Bestandteil für die Diagnosestellung in der Traditionellen Chinesischen Medizin. Mit jeweils drei Fingern wird an beiden Handgelenken der Puls in unter- schiedlichen Tiefen getastet. Diese sechs Taststellen werden den einzelnen Organsystemen der TCM zugeordnet. Verschiedene Qualitäten geben Auskunft über den Gesundheitszustand der einzelnen Organsystemen.

Der Puls wird vor jeder Behandlung getastet.

Zungendiagnose

An der Zunge sind ebenso viele wichtige Informationen über den Allgemeinzustand ersichtlich. Es wird auf die Farbe, Form und den Belag geachtet.

Für die Zungendiagnose ist es hilfreich, wenn Sie kurz vor der Therapie nicht essen oder trinken und kein Zungenschaben anwenden.